Reiterferien für Kinder: Freundschaften knüpfen
Reiterferien für Kinder gelten als Klassiker unter den Urlaubsangeboten. Sie bieten das Erlernen eines Sportes und die gleichzeitige Verbindung mit den Tieren, die sehr bereichernd sein kann.
Schon seit langem gelten Reiterferien für Kinder nicht nur bei berufstätigen Eltern, die ihren Nachwuchs während der Schulferien gut versorgt und beschäftigt wissen wollen, als verlockendes Angebot. Auf einem Reiterhof werden die Kinder nicht nur betreut, sondern lernen unter professioneller Anleitung den Umgang mit den Pferden. Sie werden schrittweise an die Tiere herangeführt und lernen neben dem Reiten auch die Grundzüge der Pflege und passende Futtermittel kennen. Des Weiteren ist es erwiesen, dass der Umgang mit Tieren, besonders mit Pferden, Hunden oder Delfinen, eine ausgleichende Wirkung auf Menschen hat. Reiterferien sind also auch für verhaltensauffällige Kinder geeignet.
Der Alltag auf dem Reiterhof ist abwechslungsreich, aber auch anstrengend, da er mit körperlicher Arbeit verbunden ist. Reiterferien für Kinder sind also keine Ferien für Faulenzer. Von den kleinen Feriengästen wird meist erwartet, dass sie bei der Stallarbeit und beim Füttern helfen. Das bedeutet, dass die Tage früh anfangen und sich fast ausschließlich um die Tiere drehen. Oft gibt es auf Reiterhöfen neben Pferden auch andere Tiere, wie Stallkatzen, Hunde oder auch Ziegen und Schafe.
Während ihres Aufenthalts auf dem Hof erlernen die Kinder je nach Vorkenntnissen das Reiten ganz neu oder erhalten Unterricht für Fortgeschrittene. Wenn sie gut genug sind, dürfen sie an kleinen Gruppenausritten teilnehmen und entdecken, worauf man beim Reiten im Gelände achten muss. Dies stellt sie vor zahlreiche Herausforderungen, aber um sie nicht zu überfordern, achten die Reitlehrer darauf, die Fähigkeiten ihrer Schützlinge so genau wie möglich einzuschätzen und sie zudem selbst zu fragen, ob sie sich einen Ausflug ins Gelände zutrauen. Sollte ein Kind Angst davor haben, wird darauf Rücksicht genommen. In diesem Fall nimmt es nicht am Ausritt teil, sondern erhält weiterhin Unterricht in der Reithalle oder auf dem Reitplatz. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, dass ein erfahrener Reiter das Pferd des betreffenden Kindes mithilfe eines Stricks als Handpferd führt. Auf diese Weise kann sich das Kind an das Gefühl gewöhnen, in offenem Gelände zu reiten, hat aber gleichzeitig eine Absicherung.