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Mathe Lernprogramme und Nachhilfe im Vergleich

Viele Menschen haben gravierende Probleme im Umgang mit der Mathematik. Diese können sowohl während der Schulzeit als auch im Erwachsenenalter auf unterschiedliche Weise gelöst werden.

Viele kennen es aus ihrer eigenen Schulzeit. Eines der schwersten Fächer war und bleibt die Mathematik. Nicht selten bekommen Schüler im Laufe ihrer Schulkarriere Probleme in diesem Fach oder einem von der Mathematik abhängigen Bereich, wie den Naturwissenschaften. Diese Probleme können behoben werden, indem der Schüler Nachhilfe bekommt oder Mathe Lernprogramme für den PC genutzt werden.

Eine professionelle Nachhilfestunde hat den Vorteil, dass der Schüler von erfahrenen Lehrern unterrichtet wird. Diese sind aber nicht immer ganz billig und der Schüler ist in seiner Planung eingeschränkt, weil er sich an vorgegebene Zeiten halten muss. Dem gegenüber stehen die Lernprogramme. Diese sind individuell einsetzbar und man muss in der Regel nur den Anschaffungspreis bezahlen. Der Schüler kann selbst entscheiden, zu welcher Zeit er sein Lernpensum absolviert und in welchem Umfang. Der Nachteil dieser Programme besteht im selbstständigen Arbeiten. Der Schüler ist sich selbst überlassen.

Heutige Lernprogramme für Mathematik sind auf den jeweiligen Rahmenplan des Bundeslandes abgestimmt und umfassen alle wesentlichen Themen für die einzelnen Klassenstufen. Sie sind oft gleich aufgebaut. Am Anfang steht ein Einstufungstest. Dieser beurteilt den Schüler nach dessen Kenntnisstand und ordnet ihm einen bestimmten Schwierigkeitsgrad zu. Die nächste Phase ist die Übungsphase. Hier werden dem Lernenden unterschiedliche Aufgaben zum Üben gestellt. Diese werden in sogenannten Blöcken zusammengestellt. Hat der Übende einen Block bearbeitet, dann prüft das Programm die Aufgaben auf Fehler und gibt eine Einschätzung zurück. Diese besagt entweder, dass der Schüler weiter üben soll oder dass er weiter gehen kann. Hat der Lernende genügend geübt, kann er einen Test absolvieren, der alles abfragt, was für diesen Schwierigkeitsgrad erforderlich ist. Wird dieser bestanden, widmet man sich der nächsten Stufe. Hat man den Test nicht bestanden, muss weiter geübt werden.

Lernprogramme haben einen weiteren Nachteil. In gewissen Abständen wiederholen sich die Aufgaben, sodass der Schüler leicht die Antworten auswendig lernen kann. Dem kann man vorbeugen, wenn man Programme kauft, die beliebig erweitert werden können. Außerdem gibt es Mathematik Lernprogramme mit zusätzlichen Arbeitsblättern. Auf diese Weise kann der Schüler auch einmal ohne den Computer lernen. Wenn der Lernende fleißig und diszipliniert ist, kann er auf diese Art die Defizite im Unterricht ausgleichen.